Gesundheit

Deine Ohren verraten dir viel. Diese 8 Anzeichen solltest du nicht ignorieren

Ohrenschmalz wird von deinem Körper produziert, um deine Ohren zu schützen. Es dient dazu, den Gehörgang zu schützen und eingedrungenen Staub und Dreck aus den Ohren wieder hinaus zu befördern.

Ebenso werden abgestorbene Hautschuppen damit nach draußen befördert. Würde es das Ohrenschmalz nicht geben, würde sich bei uns im Laufe unseres Lebens ein dicker Pfropf aus Hautschuppen und von außen eingedrungenem Dreck vor unserem Trommelfell bilden und dafür sorgen, dass wir nicht mehr gut hören könnten.

Außerdem enthält es eine Vielzahl Inhaltsstoffe, unter anderem Bitterstoffe, die Bakterien oder auch Insekten abschrecken und damit deren Eindringen in den Gehörgang verhindern. Ohrenschmalz hat jeder, das ist also völlig normal. Seine Farbe und Beschaffenheit kann Dir aber Auskunft darüber geben, ob Dein Körper gesund ist oder nicht.

Verfärbungen oder Änderungen in der Konsistenz sind Anzeichen für Erkrankungen oder Mangelerscheinungen in Deinem Körper. Deshalb solltest Du Dir nach der Reinigung Deiner Ohren mal anschauen, was da an Deinem Wattestäbchen hängt.

Graues Ohrenschmalz

Diese Farbe ist kein Hinweis auf eine Erkrankung oder einen Mangel. Graues Ohrenschmalz wird von Staub verursacht. Das heißt nicht, dass Du Dich in einer sichtbaren Staubwolke aufhältst. Viele Menschen, die in einer Großstadt leben, sind davon betroffen, da hier die Staubbildung viel stärker ist als in ländlichen Gebieten.

Ohrenschmalz mit Blutspuren

Blutspuren haben in Ohrenschmalz nichts verloren. Sie sind von daher Zeichen einer Verletzung. Wenn Du Dir nicht die Haut im Gehörgang aufgekratzt hast, könnten das Blut darauf hindeuten, dass Dein Trommelfell verletzt ist. In diesem Fall solltest Du zum Arzt gehen, um das abklären und behandeln zu lassen.

Viel Ohrenschmalz in brauner Farbe

Stellst Du fest, dass Du reichlich Ohrenschmalz bildest? Wenn Du größere Brocken zutage fördern kannst und diese auch noch von brauner Farbe sind, kann Dir das Aufschluss über Deine psychische Befindlichkeit geben. Denn es ist ein Hinweis darauf, dass Du in jüngster Vergangenheit sehr gestresst warst.

Schwarzes Ohrenschmalz

Tritt dieses schwarze Ohrenschmalz nur einmalig auf, deutet es einfach darauf hin, dass Du in einer Umgebung warst, in der sich viel schwarzer Staub und Dreck befand. Wenn es aber dauerhaft ist und auch noch ein Jucken dazu kommt, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich hier um eine Pilzinfektion handeln.

Weißes Ohrenschmalz

Ist Dein Ohrenschmalz weiß? Dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Körper eine Unterversorgung aufweist. Es könnten Dir bestimmte Mineralstoffe und Vitamine fehlen. Dem kannst Du aber mit gezielter Ernährung abhelfen. Setze einfach regelmäßig Haferflocken und Bohnen auf Deinen Speiseplan, dann müsste sich das bald ändern.

Unangenehmer Geruch des Ohrenschmalzes

Stellst Du fest, dass Dein Ohrenschmalz streng und unangenehm riecht? Wenn das der Fall ist, könnte es sein, dass Du eine Mittelohrentzündung hast. Das sollte behandelt werden. Stellst Du darüber hinaus auch noch fest, dass Du Ohrgeräusche hast, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten.

Veränderung der Konsistenz

Ohrenschmalz ist bei jedem Menschen etwas anders. Wenn Du aber feststellst, dass es seine Konsistenz verändert und plötzlich dünner und sogar fast flüssig wird, zeigt das an, dass da etwas passiert. Es könnte sich gerade eine Entzündung entwickeln. Deshalb wäre es auch in dem Fall sinnvoll, zum Arzt zu gehen.

Krustiges, trockenes Ohrenschmalz

Ist Dein Ohrenschmalz sehr bröselig und trocken und lässt sich nur in Krusten oder Borken entfernen? Dann könnte es sein, dass Deinem Körper hochwertige und gute Fette fehlen. Wenn Deine Haut generell zu trocken ist oder Du an einer Hauterkrankung leidest, die trockene Haut verursacht, kann das auch die Haut in Deinem Gehörgang beeinflussen.

Teile diesen Artikel, damit auch Deine Freunde erfahren, was ihr Ohrenschmalz ihnen verrät.

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